Die Druckindustrie

Ohne Gedrucktes ist unser Leben nicht vorstellbar. Magazine, Poster, Fotobücher, Plakate, Flyer, Broschüren, Tastaturen, Tassen, Sonnenschirme, Verpackungen, T-Shirts, Kinokarten, Schilder, Kugelschreiber, Shampooflaschen, Bücher, Getränkedosen oder Amaturenbretter … alles wird be- oder gedruckt.

Das machen in Deutschland rund 7.500 Unternehmen mit insgesamt knapp 130.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Umsatz der Branche liegt seit Jahren sehr stabil bei rund 20 bis 21 Milliarden Euro. Du findest also bestimmt einen Ausbildungsplatz in Deiner Nähe.

Ein sicherer Job? Aber sicher.

Einige glauben, es würde weniger gedruckt als früher, weil man ja alles im Internet liest. Falsch! Manches wird weniger, dafür kommt anderes dazu  Smartphone-Hüllen, Möbel, Acrylglas oder Magnetwände zum Beispiel. Und in Druckereien ist viel mehr gefragt als „nur“ drucken.

Es werden Daten verarbeitet, Layouts erstellt, Farben gemischt, Materialien geprüft, Produktionsverfahren mit Kunden besprochen und hochleistungsfähige Maschinen gesteuert. Manche sind so groß wie ein Einfamilienhaus und liefern auf Knopfdruck 5 Millionen Seiten in der Stunde. Andere sind klein und fein und erfordern höchstes Fingerspitzengefühl.

Viele Unternehmen haben viel mit Werbung und Werbekunden zu tun.

Und auch die Online-Shops brauchen die Druckindustrie. Denn auch als Onliner verschicken sie nicht nur Rechnungen sondern auch bedruckte Pakete, Flyer, Kataloge und Gutscheine.

Nettowerbeeinnahmen 2019

Anmerkung: Aufgrund der Änderung der Erhebungsmethode der Nettowerbeeinnahmen bei einzelnen Datenlieferanten sowie der Änderung der Systematik der Ausweisungen seitens des ZAW, ist die adäquate Vergleichbarkeit mit der bisherigen Darstellung nicht mehr möglich, folglich ist auch der auch der nun ausgewiesene Printanteil nicht mehr mit dem Vorjahreswert vergleichbar.

Quelle: Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW), Datenstand: Juli 2020; Berechnungen: bvdm