Ausbildung statt Studium?

Das Praktische an einem Studium ist, dass man sich erstmal nicht entscheiden muss, was man später mal arbeiten wird. Das Blöde ist, danach wissen es viele auch nicht. Aber dann sind schon mal 4 Jahre rum.

Im Rahmen einer Ausbildung dagegen kannst Du sehr schnell und ganz konkret feststellen, was Dir liegt. Als angehender Medientechnologe zum Beispiel lernst Du alles rund um die Druckproduktion, Auftragsplanung und Kommunikation, Prozesstechnologie, Wirtschafts- und Sozialkunde. Du verstehst Zusammenhänge, lernst Deine Stärken (und Schwächen) kennen und probierst Dich in der echten Arbeitswelt aus.

Schon während der Ausbildung wirst Du zum Profi – und verdienst Geld. Mit dem Abschluss der Ausbildung bist Du bereits eine gefragte gut bezahlte Arbeitskraft. Und wenn Du magst, kannst Du Dich dann weiter spezialisieren – auf bestimmte Verfahren, auf Kundenberatung oder – in größeren Unternehmen auch auf betriebswirtschaftliche Felder oder das Auftragsmanagement. Oder Du setzt ein Aufbaustudium drauf. Dann aber mit der Aussicht hinterher nicht Taxi zu fahren oder als kleines Licht irgendwo Bürostühle platt zu sitzen.